Gedanken zur Schwangerschaft

Sooo, am Montag war also der erste „richtige“ Termin bei der Hebi.
Dachte ich. Lief aber sehr ähnlich ab wie der „Kennenlern-Termin“.
Seltsam, fand ich. Ich habe sehr viel erzählt von meiner Situation, damit sie mich einschätzen kann.
Habe vom Stress erzählt, den ich durch den Kindsvater habe, der mir leider immer noch keine Ruhe gönnt, sondern mit stattdessen mit egozentrischen SMS bombardiert. Der Typ hat sich leider alles vermasselt. Ich war ihm anfangs sehr wohlgesonnen, mochte ihn immer noch, wollte, dass er Vater sein darf, so viel er möchte … bis seine Beschimpfungen anfingen, völlig unbegründet aus meiner Sicht.

Aber jetzt geht es echt zu weit. Gegen meinen ausdrücklichen Wunsche, etwas Abstand und Ruhe zu brauchen, bombardiert er mich mit SMS, die sich gewaschen haben. Nunja, ich sammle alles für einen Anwalt, zu dem ich bald gehen werde. Muss. Sowas wollte ich nie, aber wer mich „stalked“, bekommt dafür die Rechnung.
Ich halte viel aus, aber das nicht. Jedenfalls nicht mit Kind im Bauch, um das ich mich sorgen muss.

Naja, zurück zur Hebi.
Davon habe ich ihr also erzählt und dann geguckt, was sie jetzt mit mir vorhatte.
Untersuchen wollte sie nicht, das hatte die FÄ schon eine Woche zuvor getan. Okay
Ich erzählte ihr auch von den Äußerungen der FÄ, die es sehr seltsam fand, dass der alte Arzt mich immer auch v.aginal untersucht hatte. Völlig überflüssig, meinte sie. 🙂
Meine Werte waren auch alle in Ordnung, ach ich glaube, davon hatte ich schon erzählt.

Also „nur“ ein Gespräch mit der Hebi, wonach ich leider dachte, dass es mir gar nicht viel gebracht hat.
Vielleicht aber doch. Ich habe sie auch nach „Hypnobirthing“ gefragt, da ich inzwischen sooo viel Gutes darüber gelesen und gehört (!) hatte.. ich wollte wissen, was sie davon hält. Und ich war fast überrascht: Sie lobte die Methode und das Buch, das ich mir inzwischen bestellt hatte (ist gestern angekommen, ich lese jetzt… waaah, dazu später mehr!).

Ich verstehe jetzt, warum sie so wenig gesagt hat. Selbst, als ich noch nach Tees/Cremes/Büchern gefragt habe, kam kaum eine Antwort. Eigentlich gut. Eine Hebamme ist ja dazu da, der Frau das Gefühl zu geben, dass sie die Geburt alleine bewältigen kann, aus eigener Kraft. Genau meine Idee.

Das Buch braucht aber einen eigenen Eintrag, kommt noch, wenn ich mehr gelesen habe.

Der Plan für die Zukunft ist jetzt: Noch ein A-Hebi Termin im November (4 Wochen), dann einen FÄ-Termin bis 10.Dezember (muss ich noch ausmachen) und anschliessend wird dann die B-Hebi in der neuen Stadt übernehmen, hoffe ich. Wobei ich da noch gar nicht weiss, wie das jetzt genau laufen soll. Die, die ich dort kennengelernt habe, ist supernett… aber es ist nicht sicher, ob sie bei meiner Geburt sein kann.
Ich suche da noch nach Alternativen. Auch weiß ich immer noch nicht, ob nun G-Haus oder Haus.geb.urt.

Ach ja: Nach dem G-Haus Termin mit der Hebi war ich dann bei meiner Besten, die dort quasi um die Ecke wohnt… mit ihrem süssen Fratz.
Habe schööööne Fotos gemacht. Kein richtiger Fototermin, aber sind ein paar schöne bei rumgekommen. Die darf und will ich hier natürlich nicht zeigen.
Vielleicht nur ein paar kleine Eindrücke:

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2 Gedanken zu “Gedanken zur Schwangerschaft

  1. Hey Du, eine ganz liebe Hebamme hat einmal zu mir gesagt, dass es während der Schwangerschaft eigentlich das wichtigste sei, die schwangere Frau zu sehen, gemeinsam einen Tee zu trinken und die Frau erzählen zu lassen 😉 Dadurch, dass in unserer Gesellschaft eine Schwangerschaft viel mehr als Krankheit gilt und nicht als natürlicher Zustand, hat man wohl immer das Gefühl, dass doch irgendetwas gemacht werden müsse. Untersuchen bitte!!!! Aber ob das mehr Sicherheit bringt? Ich bezweifle es. Ich finde es gut, dass lebensbedrohliche Erkrankungen erkannt werden können (so geschehen beim Kind einer Freundin, das direkt nach der Geburt am Herzen operiert werden musste, sonst wäre es gestorben), aber dafür sind die drei großen US-Termine ja da.
    Und du hörst dich auch recht ruhig an. Deinen Plan mit G-Haus oder Hausgeburt finde ich toll. Ich wünsche dir, dass das für dich umsetzbar ist!

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