Überschlag

So, ich meld mich auch mal wieder.
Nachdem ich momentan das Gefühl habe, mein Leben würde sich überschlagen, eher im negativen Sinne…

Habe zwar gerade Ferien, aber ich fühle mich überfordert mit allem.
So viele Fragen, so viele Entscheidungen. Ich weiß gar nicht mehr, wo ich hingucken und -fühlen soll. Ätzend.

Wahrscheinlich bin ich deshalb auch erstmal fett krank geworden.
Erkältung ist eigentlich fast untertrieben. Hab 4 Tage im Bett gelegen, aber ohne Fieber. Nebenhöhlen schmerzhaft dicht, jetzt ein unsäglicher Husten, der mir vor allem für den armen Bauchzwerg sehr leid tut. Aber heute merke ich, dass es besser wird. Langsam.

Der Job nervt mich total an, obwohl es ja eigentlich ein schöner ist/war … auch wenn es mir vor der Schwangerschaft schon oft zu viel war.
Aber jetzt ist es extrem, da ich genau weiß, dass ich nach der Elternzeit nicht mehr weitermachen werde, jedenfalls nicht so und schon gar nicht hier.

Doch die Probleme, die mich so zermürben, sind viel dichter.

Die Situation mit dem Vater ist immer noch nicht eingerenkt. Ich hab keine Ahnung, wie das weitergehen soll. Er hat mir jetzt auch einen Brief geschrieben. Auf den ersten Blick lieb und emotional. Auf den zweiten aber völlig am Thema vorbei und egozentrisch. Es geht wieder mal nur um ihn, nicht um das Kind und mich.

Wieso ist das so schwer zu verstehen, dass das Baby in meinem Bauch wohnt und dass es ihm nur gut gehen kann, wenn es mir auch gut geht?
Ich verstehe ihn einfach nicht.
Ich will auch keinen Streit, im Gegenteil. Aber wir könnten uns auch jetzt in Ruhe lassen und dann nach der Geburt gucken, dass wir freundschaftlich miteinander klarkommen.
Meine Meinung.

Naja, und dann sind da noch einige Dinge, die mich belasten. Viele „Kleinigkeiten“ und „Luxusprobleme“… mein finanziertes Auto, das jetzt im November ausläuft. Ablösesumme hab ich nicht parat und werde irgendeine Schrottkarre im Tausch gegen die Restsumme nehmen müssen, die das Autohaus mir anbietet. Falls sie denn wenigstens eine haben, sonst hab ich nämlich ein Problem! Ich muss noch 2 Monate mit dem Auto zur Arbeit.

Dann die ganzen Sachen, die sowieso an so einem Umzug dranhängen. Wie ich alles organisieren will.. ich hab ja zwei Mietzkes hier, die die 300 km zu transportieren wird eine echte Herausforderung für mich. Die haben beim letzten Umzug schon bei 10 km die Krise gekriegt, eine wäre fast hyperventiliert, solche Panik hatte sie. Die armen Würmchen. 😦
Ich hoffe, dass es wenistens etwas besser wird, weil dann Winter ist und sie es nicht so heiss haben im Auto wie beim letzten Mal. Kann aber natürlich auch Glatteis sein oder Schnee und dann der Transport ewig dauern. Schön wird es nicht. So oder so. Aber da müssen wir durch…

Kündigungen, was ich alles nicht vergessen darf… Yogakurs, Telefon/Internet, meinen Mutterschutz anmelden, die Arbeit kündigen (geht nicht anders, bin freiberuflich), Versicherungen aussortieren (was brauche ich wirklich? Unfallversicherung? Bringt mir die was?)…

Einen Nachmieter für diese Traumwohnung hab ich zum Glück gefunden. Gleich der erste, der von einer alten Bekannten geschickt wurde, nimmt sie. Das war einfach. Dafür ist er etwas „anhänglich“ und bombardiert mich jetzt mit Besuchen und SMS/Mails. Habe da mal ne Ansage gemacht. So geht das nicht. Ich hoffe, es ist angekommen. 😉
Aber als Abstand für’s Parkett wird er mir eine große Ladung Umzugskram schon im Vorfeld transportieren. Das ist gut.
Dann wird meine Panik kleiner, dass in den Transporter meines Onkels (keine Ahnung, was das für einer ist!) nicht alles reinpassen könnte.

Wir werden sehen. Alles wird gut.
Mein alter Leitsatz.

Und wenn ich erstmal in der Heimat angekommen bin, mache ich es mir gemütlich, dann können die Mietzkes und ich uns erstmal einen Monat lang runterfahren und einleben, bevor dann noch jemand dazukommt…

Ach je, spannend alles.

Ach ja, die letzten Ferientage darf ich mit was Wunderschönem verbringen (Ironie). Steuererklärung. Juchu. Nicht.

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