29. SSW – Ankommen

Es nimmt langsam Formen an. Alles in der neuen, sehr alten Stadt.
Bin ja nun wieder in meiner Heimat – übergangsweise, aber mindestens ein halbes Jahr ist geplant. Noch ohne all meine Möbel, aber mit Mietzekatzen und meinen wichtigsten Dingen. Geht erstmal.

Der Ex lässt mich leider immer noch nicht in Ruhe. Am liebsten würde ich seine Nummer blocken lassen, leider geht das bei meinem Handy nicht.

Immerhin hab ich mich jetzt um einen Termin mit der hiesigen Hebi gekümmert, sie treffe ich am Freitag im Ge.burt.shaus. Und eine Woche später geht es dann zu einer Ärztin für den 3. Ultraschall.
Die hatte mir die Hebi empfohlen… ich war etwas stutzig, als man am Telefon irritiert reagierte, weil ich sagte, dass ich nur einen Ultraschall will. Ohoh. Hoffentlich machen die mit. Ich möchte nämlich gerne die Vorsorgen von der Hebi machen lassen. Habe doch ohnehin so wenig Zeit mit ihr bis zur Geburt, da möchte ich sie gerne so gut wie möglich kennenlernen!

Ansonsten irritiert mich etwas, wie anstrengend ich Kinder im Moment finde. Ich liebe eigentlich Kinder, aber auch schon die letzten Wochen bei der Arbeit fand ich gerade die Arbeit mit Grundschulkindern extrem anstrengend. Meine Nichten und Neffen sind auch so in dem Alter (die hier wohnenden 2. und 5. Klasse). Komisch, wenn man selbst ein Kind bekommt sollte man doch gerade gut mit den Kids können.
Bei mir ist es gerade das Gegenteil. Seltsam.
Ich habe einfach wirklich dieses Bedürfnis, mich einzumuckeln, alles für das Fest (die Geburt) vorzubereiten und eine ruhige Kugel zu schieben. Irgendwer schrieb neulich in meiner Lieblings-FB-Gruppe: „Ich bin schwanger und habe schon lange das Bedürfnis, mich in meine Höhle zurückzuziehen und mich auf die Geburt vorzubereiten.“
Fand ich schön und treffend beschrieben.
Ich habe ein wahnsinniges Bedürfnis nach Ruhe und Harmonie. Fast erschreckend.
Wenn ich an die Geb.urt denke, stelle ich mir oft vor, wie schön es wäre, wenn ich nichtmal ins Geb.urts.haus müsste, sondern das Kind so schnell kommen würde, dass eine Fahrt dorthin nicht mehr möglich wäre… ich dann alleine im Bad z.B. … kurz das Kind bekommen, fertig. Hehe. Natürlich wird es so nicht sein, aber das ist meine Traum-Vorstellung. Komisch.

So langsam habe ich hier auch mein paar Sachen verstaut, habe ja meine Ma etwas überrascht, sie hätte frühestens in 3 Wochen mit mir gerechnet und hatte natürlich noch nicht das Zimmer ausgeräumt, in dem ich wohnen darf, hier unter dem Dach…
Die Arme. Sie hat sich richtig Stress gemacht, meinetwegen, obwohl ich sie natürlich gebeten hatte, die Sachen erstmal stehen zu lassen.
Aber sie hat dann noch schnell geräumt und geputzt, so gut es in dem hohen Raum hier ging. Ojeoje.
Und alles hat sie nicht weggeräumt bekommen… insbesondere ein Monstrum von Architekten-Tisch steht hier noch im ehemaligen Büro meines Pa.

Jetzt sind wir gerade noch dabei, alles auszuräumen, ich hab schon ein eingebautes Regal, das ich benutzen darf, aber natürlich noch keinen Kleiderschrank, keine Kommode… nix. Lebe aus dem Rucksack.
Dafür habe ich das schönste Bett meines Lebens bekommen: Ein wunderschönes Vollholz-Bett, 1,40m, das unser „Familienbett“ werden wird. Ich weiß nur noch nicht, wie ich Mietze II beibringen soll, dass sie dann nicht mehr in meiner Armbeuge pennen kann nachts. Wird sowieso jetzt schon schwierig, denn ich umarme nachts gerne das Stillkissen, wegen meiner wachsenden Bauchkugel.
Gestern sagte eine Frau, sie würde vermuten, das Kind käme jetzt bald… noch im Dezember. Aber ich hab noch mindestens einen Monat länger Zeit. Ojeoje.

Bald muss ich mal wieder ein paar Fotos machen.
Instagram und so.
Jetzt ist es schon wieder zu dunkel. Obwohl, war es den ganzen Tag. Herr November lässt echt grüßen. Uzzelwetter, nee Schietwedder, wie man ja hier im Norden sagt.
Ach, da fällt mir ein: Meine Lieblings-Tweets könnte ich aber schon mal zeigen.
Kommt alles.

Man, wieso vergeht die Zeit hier so irre schnell? Jetzt bin ich schon eine Woche hier!! Krass.

Habe noch Papierkram/Steuer vor mir (und das in dem Umzugschaos!) und danach werde ich erstmal alle schon vorhandenen Babysachen sortieren. Habe bisher so gut wie nichts gekauft, in der Hoffnung, noch das Ein- oder Andere geschenkt zu bekommen. So üppig isses aber noch nicht, außer Klamotten, da hab ich ein paar von einer lieben Freundin bekommen, die Zwillings-Mama ist. Allerdings nicht alles (wenig) mein Geschmack und sie möchte alles zurück haben.

Mal gucken.

An Ausstattung hab ich noch gar nichts. Meine Sis wollte mir ein Beistellbettchen von sich schenken… Jetzt hat sich aber rausgestellt, dass es kaputt und nicht mehr zu reparieren ist. Hmpf. Hatte mich schon gefreut.
Tja. Stillkissen und Stillmond hab ich mir gegönnt. Beide sind schon jede Nacht bei mir im Bett im Einsatz… der Stillmond ist das perfekte Kopfkissen. Mist! 😉
Mein Traum wäre ja so eine Federwiege, die ich hier wunderbar an die Dachbalken hängen könnte. *seufz* Aber das wird wohl nix, die Teile sind unbezahlbar teuer, sogar gebraucht. Und ich hab ja überhaupt kein Geld, weil ich jetzt 2 Monate Arbeit verloren habe. Ist nunmal so. Und ist auch okay. Das Baby schläft in meinem Bett und Hauptsache, wir sind glücklich. 🙂

Ach ja- und was natürlich suuupertoll ist: Ich hatte mich bei der Trag.eberatung so in den „Fräulein Hübsch“ Mei Tai verliebt… danach die ganze Zeit gebraucht gesucht, aber kein Modell gefunden, das mir gefiel. Als dann letzte Woche die neuen rauskamen, hat meine Ma gesagt, dass sie mir eine zu Weihnachten und zum Geburtstag schenken möchte. Juchuuuu! 🙂 Fotos davon gibt es aber erst später. Die bleibt jetzt bis Weihnachten im Karton. *schnief* Aber sie ist wunderwunderschön! 🙂

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4 Gedanken zu “29. SSW – Ankommen

  1. Erstmal danke für deinen netten Kommentar zum Schuppi-Fisch meiner Tochter 🙂 Sie ist acht Jahre und will später mal zusammen mit mir arbeiten, hihi.

    So, und dann habe ich mir gestern abend gleich mal deinen kompletten (neuen) Blog durchgelesen und finde dich sympathisch. Zum Thema Kinder nerven fiel mir ein Erlebnis bei Freunden von uns ein, als meine Tochter ein Vierteljahr alt war. Deren Große war damals dreidreiviertel und hat gequasselt gequasselt und gequasselt. Ich war total genervt, und das hat man wohl gemerkt, jedenfalls sagte mir damals der Papa, das sei ihm früher auch so gegangen, aber man wächst ja eben in diese Phasen rein. Beim eigenen Kind. Dass man sein eigenes Kind also liebt andere Kinder trotzdem anstrengend finden kann *g*

    Herzlichen Gruß,
    Frau Mena.

  2. Komischerweise mag ich derzeit auch keinen Kinder…. Alles ab 2 ist furchtbar anstrengend für mich und meine Nerven. Hoffe das ändert sich schnell wieder. 😉
    Wenn du magst gib mir doch deine neue Adresse, ich hab da vielleicht was für dich. Nur ne Kleinigkeit… Weil bald Weihnachten ist und so.

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