Umzug Teil 1. Geschafft. Aber wie.

(Wieder eine Kopie des Eintrags aus meiner Lieblings-FB-Gruppe)

Sorry, dass ich mich jetzt erst zurückmelde. Das war eine Aktion.
Und das war ja erst die Hälfte das Umzugs.
Gestern war ich um 7 wach, nur 6 Stunden gepennt. Zu wenig für mich.
Dann ab 9.30 alles eigeladen, natürlich von lieben Helfern… aber irgendwas hab ich auch gemacht, die ganze Zeit. Jedenfalls NICHT mit den Händen in den Hosentaschen rumgestanden und Kommandos gegeben… Hätte sonst ein noch schlechteres Gewissen gebabt.
Danach direkt 3 Stunden Autofahrt bei Sturm und Schneeschauern, am Ende so stark, dass man kaum noch gucken konnte. Anstrengend. Eine Pause, mehr wollte ich nicht. Das Fahren war so unangenehm, dass ich nur noch ankommen wollte. Ich war ja alleine als Fahrerin im Auto, parallel der VW Bus eines lieben Bekannten…
Und dann auch noch „Kolonne-Fahren“ mit ihm dahinter… anstrengend.
In der neuen Stadt dann natürlich andere Helerlein zum Ausladen, die schon da standen und direkt anfangen wollten. Kaum angekommen, ging es weiter… zack zack. Da will man sich auch nicht aufs Sofa legen und die Leute machen lassen. 😦 Eine Schulfreundin hat geholfen, die habe ich ca. 20 Jahre nicht gesehen, nur seit einigen Monaten sehr guten Kontakt via Facebook…
Außerdem wollte ich natürlich gucken, ob alles an den richtigen Ort kommt, das wäre sonst Chaos geworden.
Tja.
Danach noch die Leute zur Pizza eingeladen… Der helfende (wirklich sehr!) Freund bleibt auf der Durchreise noch bis morgen hier. Da mag man auch nicht einfach ins Bett gehen und den mit den Eltern da sitzen lassen… Tja.
Die Rechnung: Eine schlaflose Nacht mit Bauchkrämpfen.
Ich weiß nicht, ob das Wehen waren, ich glaube aber nicht. Der Bauchzwerg hat Randale gemacht, die ganze Fahrt über schon… und dann danach die ganze Nacht durch. Armer Zwerg! 😦 Und die Verdauung total durcheinander… ich denke, das war so schmerzhaft. Blähungen, Verstopfung. Bis heute.
Au.
Am Mittwoch muss die 2. Fuhre kommen. Bedeutet eigentlich: Ich müsste im Auto mit meiner Ma nochmal in die alte Stadt, frühmorgens, dort die letzten Kleinigkeiten packen, die Wohnung putzen und Abnahme/Schlüsselübergabe. Und dann natürlich Umzug, Teil 2.
Heute morgen habe ich aber mit meiner Ma zusammen beschlossen, dass das unmöglich ist. Es war so schon alle zu viel.
Ich muss eine andere Lösung finden. Entweder fährt noch jemand von hier mit hin oder sie würde das sogar alleine für mich machen, sagt sie.
Oh man, Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was ich für ein schlechtes Gewissen habe, dass die ganze Zeit Leute für mich ackern… furchtbar! 😦
Fühlt sich total ätzend an.
Menno.
Aber es geht nunmal nicht anders. Gesundheit und Bauchzwerg gehen vor. Da muss ich mit leben.
So, jetzt wisst Ihr Bescheid. Sorry, etwas länger geworden, der Eintrag… obwohl ich mich kurz fassen wollte. Tut mir leid.

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8 Gedanken zu “Umzug Teil 1. Geschafft. Aber wie.

  1. Huhu! Ich weiß in etwa wie du dich fühlst. Während meiner Schwangerschaft sind wir auch umgezogen und ich hatte auch ein total schlechtes Gewissen, weil ich nicht mit anpacken konnte. Ich packe sonst immer mit an!
    Aber man teilt sich seinen Körper nun einmal mit einem kleinen Menschen und das merkt man sofort. Ich hatte nach meinem Umzug auch noch einige Tage die „Nachwirkungen“ davon zu spüren!
    Wünsche dir alles Gute und übernimm dich nicht, auch wenn man ein schlechtes Gewissen hat 🙂

    Liebe Grüße
    Betti (:

    • Danke, Du machst mir Mut! In welcher Form haben sich denn bei Dir die „Nachwirkungen“ gezeigt?
      Bin sehr froh um meine Ma, die mir quasi VERBIETET, beim 2. Teil Umzug dabei zu sein. Sie möchte auf keinen Fall, dass ich nochmal fahre… und diesmal wären es ja sogar 6 Stunden.

      • Ja, das ist auch richtig von deiner Mutter! Gibt nichts wichtigeres, als euch zwei immo! 🙂

        Ich hatte totale Bauchschmerzen und meine Mausi war total ruhig. Das hat mir echt Angst gemacht, die hat sonst täglich ganze Boxkämpfe in meinem Bauch gemacht! Am nächsten Tag (Umzug war am Sonntag) bin ich sofort zu meiner Gyn. Die konnte mich mit Ultraschall beruhigen, dass alles ok ist. Aber hat mich sofort krank geschrieben und erstmal aus dem Verkehr gezogen. Das war mir eine Lehre. Danach bin ich auch alles viel langsamer angegangen, dann hat das Kistenauspacken eben 3 Wochen gedauert, stört ja niemanden 🙂

        Liebe Grüße
        Betti

      • Ja, genau, bei mir geht es jetzt auch langsam.
        Ist ja egal! Ich hab ja hoffentlich noch Zeit, bis der Zwerg kommt. 😉 Andererseits möchte ich es mir natürlich auch hier gemütlich machen… also versuche ich schon, das meiste Zeit zu verstauen… der größte Teil wird eh auf dem Dachboden eingelagert. Ich will hier ja nicht ewig wohnen… Fängt aber schon an, dass ich einige Dinge nicht wieder finde in all den vielen eingelagerten Kisten… meine Kleiderbügel zum Beispiel. Die werde ich auf keinen Fall neu kaufen. Ich hab eine ganze Kiste voll mit Holzbügeln. Aber die ist unauffindbar. Sowas nervt. Aber ich hab ja ansonsten ganz andere Probleme (Geld, Ex), da stört das fast nicht mehr. 😉

  2. Hui, da hast du ja was angestellt 😉 Das war wohl wirklich zu viel! Gut, dass du so eine tolle Mama hast!
    Mir fällt gerade auf, dass ich während allen drei Schwangerschaften umgezogen bin. Und ich habe auch immer viel zu viel mitgeholfen und hatte dann Abends/Nachts Krämpfe ohne Ende. Warum fühlt man sich denn immer verpflichtet zu helfen?
    Und nun ruhst du dich schön aus, so gut es geht.

    • Beruhigend, dass andere das auch erzählen! Dann scheint das mit den nächtlichen Krämpfen nach solchen Aktionen ja „normal“ zu sein. Aber natürlich nicht gut!! Warum macht man das? Gute Frage! Ich hatte mir auch vorgenommen, nicht so viel zu machen, aber irgendwie geht das gar nicht. Ich finde nichts scheußlicher, als wenn andere meine Kisten packen! Da finde ich ja nix wieder. Und obwohl ich alles gut beschriftet habe, stehen sie jetzt hier im „Lager“ alle durcheinander… trotz klarer und einfacher Ansage/Beschriftung (mit Buchstaben an Wand und auf Kisten)… Naja, egal, Hauptsache, alles ist erledigt… dafür war ich gestern megakrank… dazu schreib ich gleich noch was.
      Ausruhen ist immer noch nicht… muss mich hier ja noch einrichten, bevor der Kerl rauskommt und einige Ämter-Dinge erledigen sowie meine Steuererklärung… aber egal, das wird schon. Und alles in kleinen Schritten…

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