Gartenglück?!!

So. Ich denke, ich darf das so sagen: Ich hab die Wohnung! Tschakka!
Genehmigt ist sie jedenfalls.
Und ich freu mich wie Bolle. Gleichzeitig geht mir auch etwas die Muffe.
Hab ja hier volle Unterstützung von meiner Ma gehabt. Die ist zwar jetzt auch nicht aus der Welt, aber eben nicht mehr täglich da.
Das wird schon anders.
Gleichzeitig wird das aber auch toll. Und darauf freue ich mich: Endlich alles selbst regeln. Ein Gefühl von Eigenständigkeit.
Ein wenig fühle ich mich, als hätte jemand die Uhr zurück gestellt und es ist so wie damals nach dem Abi, als ich flügge wurde…
Fühlt sich tatsächlich ähnlich an. Unselbstständig irgendwie. Also von unselbstständig zu selbstständig. Ganz komisch.
Dabei bin ich eigentlich ein Mensch, der genau weiß was er will.

Die Wohnung ist klein, kleinst. Nicht der Rede wert.
Ich bin froh, nicht in einem „Sozial-Bunker“ gelandet zu sein, sondern in einem Haus mit Charakter. Das hätte ich sonst nicht ertragen.
Kein Altbau zwar (und hier gibt es wunderschöne alte Häuser, sogar bezahlbar!), aber eben mit eigenem Charme. Finde ich. Nur vier Parteien im Haus, alles Frauen. Das hat doch was!
Es startet mein neues Lebens-Projekt: „Geht es auch „anders“ ohne Geld? Wieviel „Bio“ ist möglich?“ oder so ähnlich.

Und ich freue mich mehr auf den Garten als auf die Wohnung selbst. Kommt mir ebenfalls bekannt vor. Das hatte ich so schonmal, in meiner letzten eigenen Wohnung.
Und diesmal ist der Garten nichtmal meiner, sondern nur ein Viertel des gesamten Gartens. Also eigentlich hat er den Namen „Garten“ gar nicht verdient. Ich habe nicntmal einen direkten Ausgang zum Garten, sondern muss immer vorne durch die Haustür raus.
Aber egal. Es ist ein Garten. Basta. Er ist abgegrenzt. Leider hat die Nachbarin, die das Teilstück hinter mir nutzt, das mit einem potthässlichen, riesigen Plastikpavillon (blau-weiß gestreift!) verschandelt… aber ich werde mal gucken, wie ich das kaschieren kann. Wäre ja gelacht!

Jedenfalls war ich jetzt fleissig.
Hab Tomaten gezogen und von meiner heissgeliebten Prachtwinde, die mir schon vom Balkon in der vorletzten Stadt in den Garten der letzten Stadt gefolgt war. Große Freude!
Sie ist nämlich wunderhübsch.
Und einen „lila gefransten Mohn“ hab ich mal vorgezogen. Spannend. Sagt mir gar nix.
Das Menschlein ist im Moment am liebsten im Freien und hat mir ganz viel „geholfen“.
Ein paar Tomaten haben wir heute pikiert und die Prunkwindennachwüchslinge eingetopft.
Die anderen Kandidaten müssen noch etwas warten.

Ein paar Samen liegen hier noch. Mal gucken, ob ich davon noch was vorziehe.
Kommt ein bisschen drauf an, ob ich Zeit finde.
Spaß macht es natürlich!

Abgesehen davon habe ich das Riesenglück, dass meine Eltern mit ihrem schönen, eingewachsenen, jahrzehntealten, großen Garten ganz in der Nähe wohnen! Sie werden dieses Jahr das Haus aufgeben (müssen) und in eine Wohnung ziehen. So dass ich einige Schätzchen aus dem Garten erben darf. Viel passt bei mir ja auch nicht hin. Aber ein kleines Bisschen wenigstens. Ableger gehen immer.

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6 Gedanken zu “Gartenglück?!!

  1. Viel Glück und alles Gute für Dich und Deinen Kleinen! Ein Neubeginn ist immer spannend und birgt so viele Möglichkeiten. Und im Frühling blühen ja nicht nur die Blumen auf. 😉

    • Danke, liebe Nina! 🙂 Ja, auf den Neubeginn freue ich mich auch! Sehr sogar! Bei allen Ängsten und Befürchtungen… ich sollte jetzt einfach mal an mich glauben. Ich schaff‘ das schon! 🙂

  2. Das wird schon, freue mich für Dich! Schreib mir doch nochmal ne Mail zwecks Adresse (hier gibt sicher wieder mal Sachen) …

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