20 Monate Menschlein

Endlich mal wieder ein kleines Menschlein-Update.
Ach, ich weiß auch nicht, warum ich immer das Bloggen verdaddel‘, wo es mir doch so sehr am Herzen liegt!
Lieber vertue ich die (wenige) Zeit auf Facebook und Whatsapp. Wie dumm!
Ich werde nochmal in mich gehen. Facebook Gruppen ausmisten. Whatsapp Gruppen ausmisten. Ist doch alles doof so.

Das Menschlein.
Es macht mich glücklich! Jeden Tag ein Stück mehr.
Dieses wundervolle Kind. Jeden Tag bin ich unendlich dankbar, das erleben zu dürfen, dankbar, dass mir die Möglichkeit gegeben ist, diesen kleinen Mensch bei mir zu haben bis es drei Jahre alt ist. Es ist wundervoll.
Ja, Dankbarkeit empfinde ich tagtäglich.
Hatte ich doch vor der Schwangerschaft neben all den anderen Problemen so etwas wie ein „Burnout“, wusste nicht mehr wo mir der Kopf stand, ging auf dem Zahnfleisch und die Arbeit machte mir einfach keinen Spaß mehr, obwohl es mal mein Traumjob gewesen war.
Die Schwangerschaft war wie eine Erlösung, wenn ich ehrlich bin.
Und dafür bin ich dankbar, blende ich alles andere aus, was mich seitdem belastet hat.

Auch heute beschleichen mich manchmal depressive Verstimmungen, gerade die Medien ziehen mich derzeit oft runter…
aber ich habe offensichtlich gelernt, das innerhalb von 2-3 Tagen wegzudrücken, mich zu schützen. Es klappt nun seit Jahren.
Auch dafür bin ich dankbar.

Und das Menschlein?

Es spricht (ab und zu sogar „4-Wort-Sätzchen“), so wundervoll, es ist eine Freude! Man kann sich richtig mit ihm unterhalten. Fragen stellen, Meinungen hören… und er darf schon viel selbst entscheiden! Was er anzieht, was er isst, was wir machen usw. – und er nimmt diese „Freiheit“ gerne an. Natürlich mache ich es oft so, dass ich ihm 2-3 Dinge/Möglichkeiten zur Auswahl biete. Sonst wäre es noch zu verwirrend.

Er kann viele Farben, lernt Gegensätze, die Namen der Finger, übt sich im Hüpfen- das klappt noch nicht, sieht aber zuckesüß aus, wenn die kleine Füsschen am Boden kleben, während der Rest des Körpers versucht hoch zu kommen…

Wir gehen gerne raus, auch im Regen, Pfützen tappsen… oder im Garten mit dem Wasser spielen. Auch das Gartenhäuschen hat er jetzt für sich entdeckt- obwohl ich es immer noch nicht geschafft habe, es gründlich zu reinigen- das mach ich dann im Frühjahr.

Zur Zeit haben wir eine etwas schwierige Phase, was das Schlafen angeht… die beiden letzten Backenzähne machen immer noch Terror. Die unteren sind fertig. Aber oben fehlen noch welche. Ich bin nicht sicher, ob wirklich nur zwei oder sogar 4. Er lässt mich nicht wirklich nachsehen.
Die Nächte sind turbulent. Immer wieder stillen, rumwälzen, weinen, ja aufschreien vor Schmerzen… er tut mir so leid!
Tagsüber merkt man ihm nichts davon an… da ist er das fröhliche, ausgeglichene Menschlein, wie ich es immer schon kenne.

Ich warte ab.
Irgendwann sind die Zähne da. Und dann wird vielleicht auch mal durchgeschlafen.
Und vielleicht war’s das dann auch mit dem Stillen? Wer weiß? Ich hoffe ja noch, dass er sich irgendwann selbst abstillt. We’ll see.

Ach, neuerdings hat er so „Baby-Allüren“… sagt „Bebiee“ und „Krabbn“… und dann spielt er Baby und fängt an, durch die Wohnung so krabbeln wie ein kleines Baby. Hmpf. Ich hoffe, das ist normal und gibt sich wieder. Eigentlich finde ich es gerade ganz lustig.

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