So sieht es aus.

Schon wieder ohne Foto. Ich Anfängerin.
Hier mal so kurz es geht der Stand der Dinge:

Ich habe gerade endlich mal wieder auf Facebook eine Pause angekündigt.
Befreiend. Denn ich habe in letzter Zeit einfach zu viel Zeit dort verbracht. Und zwar nicht wirklich sinnvoll.
Hier liegen noch so viele „To-Do“s, die ich wirklich gerne in Angriff nehmen möchte.
Zuerst ganz viele Dinge verkaufen und verschenken. Ballast abwerfen.
Auch nächstes Jahr noch wird das ein großes Thema sein, denke ich.
Ich habe einfach viel zu viel Kram und wir werden spätestens in 2-3 Jahren nochmal umziehen müssen.
Und mit Kind wird das mit dem Kram leider nicht besser. Im Gegenteil.

Dann steht jetzt die KiGa Frage an. Wohin?
Ich hab mich leider immer noch nicht entschieden.
Beide KiGas melden sich nicht und das macht mich fast verrückt.
War ich zu unfreundlich? Zu wenig aufdringlich?
Ich werde beide nächste Woche wohl mal anrufen.

Samenrotation: Nein. Sorry.
Aber dieses Jahr schaffe ich das beim beste Willen leider nicht. So gerne ich wollte.
Irgendwie fühle ich mich so überrollt von allem. Die Zeit rast so.

Warum ist das nur so mit Kleinkind? Ich finde es unfassbar! Eben noch lag er neugeboren in meinen Armen.
Jetzt ist er schon fast ein KiGa Kind.
Krass. Und es macht mich irgendwie trotz alle der Ruhe, die wir ja noch haben, so atemlos.

Dazu gehört auch, dass ich beruflich noch so gar nicht weiß, wie es jetzt weiter gehen soll.
Gespräch im Jobcenter hatte ich. Aber helfen können die mir im Prinzip nicht, weil mein Beruf so „unnormal“ ist.
Ich werde also nächstes Jahr wohl versuchen, hier freiberuflich wieder was aufzubauen. Step by step.
Der Mann vom Jobcenter klang entspannt und das hat mich beruhigt.
Denn so kann ich ganz langsam machen, das kommt mir sehr entgegen.
Ich werde weiter aufstocken müssen (ALG2), aber das macht mir gar nix. Ich habe so viele Jahre gearbeitet, immer für miese Bezahlung (ja, ich habe tatsächlich jetzt mehr übrig als zu Arbeitszeiten, stellt euch das mal vor!)… und ich habe ein Kind in diesen Staat geboren… bittesehr.
Da bin ich echt schmerzfrei. Und am Umgang im Jobcenter merke ich, dass es dort viel, sehr viel, Verständnis für Frauen in meiner Situation gibt. Ganz toll, muss ich sagen.

Weiterhin eiere ich immer noch so blöd rum, was die heidnischen Jahreskreisfeste angeht.
Ich möchte da ja „umstellen“. Von christlich (evangelisch) – das war früher – über gar nix – das war die letzten Jahre – auf „heidnisch“/pagan … also „naturreligiöse Feste“… wie sie eben waren, bevor es das Christentum gab.
Ich werde ganz sicher nächstes Jahr auch dazu bloggen. Vor allem auch, wie ich dann mit Kind feiere.
Etwas traurig macht mich, dass ich hier in der Nähe noch keine Leute gefunden habe, mit denen wir zusammen feiern können… das demotiviert mich momentan etwas. Also, ich hätte Menschen, die sich „bei mir dranhängen“ würden… aber ich hab ehrlich gesagt keinen Bock, alles alleine vorzubereiten um dann da mit Menschen zusammenzuhocken, die zwar neugierig sind, aber das „Spirituelle“ oder „Rituelle“ nicht wirklich mitmachen oder mitbringen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es mit Kindern eh eher zu einem lustigen „Kinderfest“ ausartet… anders kann ich mir das bis jetzt nicht vorstellen.
Ich würde aber auch gerne was lesen, singen, eine Zeremonie abhalten usw… und am liebsten nicht nur auf kindlichem Niveau.
Aber auch da mache ich mir gar keinen Druck- das hat Zeit bis nächstes Jahr. Dieses Jahr 2016 ist in der Hinsicht für mich das Jahr des Sammelns. Ich sauge Infos auf, lese Bücher, lese im Internet, sammle auf Pinterest und Evernote, was mir interessant und wichtig erscheint… schon okay.
Und daraus bastele ich mir dann nächstes Jahr unsere Feste.
Vielleicht finde ich ja bis dahin doch noch Leute, die ähnlich ticken.

Achso! Das Menschlein ist wirklich nicht mehr als Menschlein zu bezeichnen, sondern wirklich ein kleiner Mensch, ein Kind… Dieses Glück auf zwei Beinen lässt mich jeden einzelnen Tag so, so dankbar sein für alles. Ich bin da so schicksalsgläubig, warum weiß ich nicht. Aber ich denke immer, dass alles einen Sinn macht.

Frau Pingaga goes Facebook

Seit einiger Zeit habe ich übriges eine Facebook-Seite zum Blog.
Habe nur verpeilt, Euch Bescheid zu sagen!
Wer mag mal gucken kommen und liken?

Facebook

Ich überlege gerade, ob ich nicht doch die Samenkreiselei wieder machen soll – also Pflanzensamen-Tausch. Ist vielleicht jetzt etwas spät (!?), aber Einige haben schon Interesse bekundet.
Vielleicht kann ich das dann einfach auf der FB Seite veranstalten. Wie wäre das?
Dann könnten auch andere FB-Benutzer mitmachen.

Kindergarten-Entscheidungsfindung

Nun doch mal wieder ein Blogeintrag. // Update: Gerade wieder ausgegraben vom 24.10.2016 und überarbeitet.

Es brennt mir auf der Seele- denn ich muss mich irgendwie sortieren.

Seit Wochen bin ich dabei gewesen, mir Kindergärten anzusehen, die evtl. für uns in Frage kämen. Vier Stück insgesamt. Ich ändere die Namen etwas, soll „anonym“ bleiben.

1. Am Wald
2. Getruds Haus
3. Im Schloß
4. Waldorf

1 und 4 waren von vornherein meine Favoriten- aufgrund von einem ersten Besuch im Waldorf und Berichten von Bekannten und Freundinnen.

Die beiden mittleren waren eher so „ich guck mir auch mal was Reguläres an“ – und das sollte sich auch bestätigen. Deshalb werde ich zu den beiden auch nichts wirklich schreiben, außer vielleicht, dass ich teilweise entsetzt war, wie mit den Kindern umgegangen wird. Meins ist es nicht.

Ich suche also nach einer zugewandten, liebevollen Betreuung für meinen Sohn, der im Januar 3 wird.
Zuhause leben wir ja eher „unerzogen“. Wem das was sagt, der weiß, dass es darum geht, dem Kind auf Augenhöhe zu begegnen. Im Umgang wie in etwa mit einem Partner. Ohne Schreien, ohne übermässiges Lob und Strafen, ohne körperliche und psychische Gewalt. Mein Kind soll möglichs frei aufwachsen, mit viel Raum, seine eigenen Interessen und Begabungen zu entdecken und zu entwickeln. Ich sehe mich dabei als Helferin, als Fördererin, aber nicht als „Erzieherin“ im Sinne von „ich ziehe das Kind da hin, wo ich es hin haben will“.
Ich wiederhole mich gerne: Das Wort „Er-ziehung“ klingt in meinen Ohren furchtbar.
Ich nenne es eben lieber Beziehung.

Jetzt aber zu den Kindergärten. Vielleicht habt Ihr noch Ideen und Denkanstöße, denn die zwei übriggebliebenen KiGas haben mich beide auf ihre Weise beeindruckt und haben Vor-und Nachteile, sind aber grundverschieden.
Ich versuche mal, meine Eindrücke niederzuschreiben und etwas zu sortieren.

Der Vergleich hinkt vielleicht auch etwas, da ich „Am Wald“nur ca. 2,5 Std. mit Kind war und heute dann im „Waldorf“ einen ganzen Vormittag ohne Kind (8-12 Uhr). Aber Eindrücke hatte ich trotzdem von beiden einige.
Im Waldorf möchte ich trotzdem nochmal zusammen mit Kind gucken gehen- am Wald war er gleich dabei.

AM WALD:

Der KiGa ist vom Gebäude her hell, modern, großzügig, kurz gesagt.
Er hat ein riesiges Außengelände mit tollen Spielgeräten, Pumpe und alles aus Holz.

Das Konzept ist offen. Oder halboffen. Keine Ahung, wie man das genau nennt.
Es gibt schon Gruppen in den einzelnen Räumen, die nach Farben benannt sind (grüne Gruppe, gelbe Gruppe, rote Gruppe, blaue Gruppe), aber jeder Raum ist ein „Funktionsraum“.

Am Morgen treffen sich alle Kinder in ihren Gruppen mit ihrem Erziehern.
Eine Stunde, glaube ich. Dann gibt es einen Morgenkreis und der Tag ist „offen“, das heisst, die Kinder können frei wählen, in welchem Raum und was sie spielen.

Die Funktionsräume sind:

grün = Atelier (Malen und Basteln)
gelb= Spiele, Autos, Buchstaben & Zahlen, Kuschelecke („Hochbett“)

zwischen grün und gelb: Experimentierzimmer für „Versuche“ und ein Computer, wo die Vorschulkinder einen „Computer-Führerschein“ machen können.

zwischen rot und blau: Ruheraum

rot = Theater (mit kleiner Bühne), Höhle, Kuschelecke („Hochbett“)

blau = Bewegungsraum (mit dicken Sport-Matten, Sprossenwand etc.)

Essen (ist mir wichtig- wir leben ja vegan): Würde zumindest vegetarisch gehen.

Hier gibt es außerdem eine (nur!) Nachmittags-Gruppe – sowas habe ich sonst in keinem anderen KiGa gefunden- immer nur vormittags oder ganztags!
Das würde ich einerseits für den Einstieg ganz attraktiv finden – ich kann auch nachmittags arbeiten- vielleicht sogar besser, wird sich noch zeigen- Vorteil wäre, dass wir morgens mit Aufstehen und Frühstück keinen Streß bekommen- das hat man ja später noch früh genug, finde ich.
Andererseits würden wir dann trödeln wie jetzt jeden Tag und das ist zwar gemütlich, aber manchmal nervt es mich auch, weil ich dann nix gebacken bekomme.

In diesem Kindergarten gibt es „Projekt-Arbeit„- jedes Kind kann wählen, an welchem Projekt es mitmachen möchte, die werden von den Erziehern vorher vorgestellt.

Außerdem wird mit „Portfolio„-Mappen gearbeitet- das finde ich eigentlich sehr schön- auch als Erinnerung für später!

Noch etwas Negatives fällt mir gerade ein:
Zum Einen wird hier nicht wirklich auf Ernährung geachtet (natürlich KEIN Bio)…
Zum Anderen durfte ich sogar in der kuren Zeit, die ich da war 2 Szenen beobachten, die mir absolut missfallen haben:

1. Szene: 2 Mädchen kommen zur Erzieherin gestürmt, die mich rumführt und rufen: „Frau X, wir haben als Belohnung Gummibärchen bekommen, weil wir so toll aufgeräumt haben!“ – Ich bin absolut kein Fan von Belohnungs-Erziehung (und damit auch nicht von Bestrafungen!) und außerdem möchte ich nicht, dass meinem Sohn dort Süßigkeiten zugesteckt werden, ohne dass ich gefragt werde!

2. Szene: Ein Mädchen hat wohl einen schlechten Tag, ist wütend und läuft durch die Außentür (hat hier jeder Raum, immer offen) nach draußen, obwohl die Kinder zu diesem Zeitpunkt nicht mehr raus sollen… eine Erzieherin stürmt hinterher, reisst (!) das Mädchen am Arm zurück und keift sie hart an, dass sie das nicht machen darf!! Horror.
Ich möchte auf keinen Fall, dass jemand so mein Kind anpackt und es anbrüllt!

 

WALDORF:

Früher war für mich ganz klar: Waldorf ist toll! – Obwohl ich eigentlich keine großartige Ahnung hatte. Ich dachte immer nur: „Freie Kinder, schöne Atmosphäre, Öko, viel Holz“ usw… die Klischees halt.

Deshalb war ich auch ganz hin und weg, als ich vor ca. einem Jahr unseren KiGa hier besichtigt habe.

Wunderschönes, in den 80ern gebautes, Waldorf-Gebäude, ganz viel Holz, warme Farben, keine rechten Winkel, viel Holz- so typisch Waldorf-heimelig halt!
Ganz toll und gemütlich!

Ich meldete uns sofort für 2017 an und dachte eigentlich gar nicht dran, mir noch was anderes anzusehen, da auch der Weg dort hin ganz okay ist (Fahrradstraße vor unserer Haustür, dann ca. 500 Meter 30er-Zone und einen Feldweg runter)… etwa 10 Minuten mit dem Rad (wir haben ja kein Auto)- der am Wald KiGa ist ca. doppelt so weit weg!

Auch der Waldorf hat einen tollen Außen-Bereich (hier einfach „Garten“ genannt!), allerdings nicht mit so fetten Spielzeugen, was da natürlich ganz bewusst so gemacht wird, da die Kids ja lieber selbst Ideen finden sollen.

Ich war jetzt vor Kurzem einen ganzen Vormittag dort hospitieren und habe deshalb schon einen besseren Einblick bekommen.

Es gibt dort 2 KiGa Gruppen: Mond und Sonne. Unsere wäre die Sonne.

Als ich dort war, wurde ich gleich „eingebunden“ und bekam auch eine Aufgabe (was ausschneiden)… da dort nie jemand untätig rumsitzt (finde ich schön, aber irgendwie auch etwas „stressig“… man hat immer das Gefühl, es wird was von einem erwartet).

Es ist dort typisch, dass alles einen festen Rahmen hat (also totaler Kontrast zu dem anderen KiGa), auch typisch Waldorf… alles hat einen Rhythmus und feste Abläufe.

Auch dort gibt es einen Morgenkreis… wenn die Kinder ankommen, sind die Vorhänge noch zugezogen, alles scheint noch zu schlafen.
Die Kinder dürfen ruhig spielen oder malen und „ankommen“…
Wenn alle da sind bzw. zu einer bestimmten Uhrzeit gibt es dann den Morgenkreis auch hier.
Besonders beeindruckt haben mich die antroposophischen Fingerspiele und Reigen, die wirklich deutlich den ganzen Körper beanspruchen.

Im Morgenkreis werden hier dann tatsächlich auch Aufgaben verteilt: z.B. Spüldienst, Toilettendienst, Tisch decken, Öltropfen (vor dem Rausgehen), Harfe (beim Reinkommen nach dem Draußenspiel) usw… ich war sehr fasziniert, wie die Kinder sich um diese Dienste reissen- auch um die unangenehmen!

Mitten im Raum steht eine Küche!
Alles wunderschön und aus Holz. Man findet hier im ganzen KiGa garantiert kein Plastik!
Die Idee ist, dass die Erzieher den Alltag zuhause „nachspielen“… also, es wird vor und mit den Kindern gekocht und gegessen, abgewaschen und gefegt usw…
Und das alles wird fröhlich begleitet von passenden (immer gleichen) Liedern- um zu betonen, dass das alles schöne Dinge sind, die man da tut.
Die Kinder werden motiviert, aus eigener Kraft Tätigkeiten zu übernehmen und sehen diese als „Spiel“. Wunderbar!
Als ich dort war, hat eine Erzieherin mit wunderschöner Stimme beim Kochen „Der Herbst ist da“ gesungen- so innig und schön, dass ich Tränen in den Augen hatte! Ich musste sofort an mein Menschlein denken- bestimmt verliebt er sich in die Frau, wenn er dort ist.
All das vermittelt auch Geborgenheit!

Ich bin ja eigentlich so ein Fan von „unerzogen“- aber diese klare Struktur hier hat mich tief beeindruckt und ich glaube, dass den Kindern das gefällt. Sie wissen immer, was als nächstes kommt- und das gibt natürlich auch eine gewisse Sicherheit.

Eine Bekannte von mir kritisiert genau diesen KiGa aufs Härteste- was mich die letzten Monate immer mehr verunsichert hat. Zum Einen meint sie, die Erzieher würden nicht genug auf die Kinder eingehen und mit ihnen so gut wie nicht sprechen. Zum anderen würde die Vorstandsvorsitzende alles an sich reißen und alleine entscheiden.
Letzteres kann ich natürlich nicht beurteilen- dafür habe ich einfach nicht genug Einblick. Wäre natürlich furchtbar- immerhin sollte so ein Waldorf KiGa ja eine Elterninitiative bleiben und von gemeinsamen, demokratischen Entscheidungen leben…
Zum ersten Punkt kann ich nur sagen: Vielleicht ist das ja in der anderen Gruppe so. In der von mir „besichtigten“ jedenfalls absolut nicht! Ich fand alle drei Erzieherinnen sehr den Kindern zugewand, aufmerksam, freundlich und gesprochen haben sie auch wirklich viel mit den Kindern.
Ich habe nicht beobachten können, dass ein Kind weggeschickt oder ignoriert wurde, wenn es mit einem Erwachsenen sprechen wollte.
Auch den Kritikpunkt, die Kinder dort könnten alle nicht richtig sprechen aufgrund der Vernachlässigung kann ich nicht nachvollziehen… ich wurde von einigen Kindern regelrecht umringt und zugetextet. Und die konnten alle prima sprechen, fand ich!

Ich war oft wirklich gerührt, wie liebevoll und anmutig alles abläuft.
All diese kleinen „Zeremonien“ und andächtigen Momente.
Allerdings habe ich auch gedacht, dass es dadurch schon sehr „in Watte gepackt“ ist und ob sich da ein Junge, der sich auch mal auspowern will, wohl fühlt, weiß ich nicht.
Es durften aber auch Jungs raufen und draußen haben sie sogar mit Stöckern gekämpft, ohne dass einer was gesagt hat. Also, es wird nicht alles gebremst.

Das Essen ist hier immer demeter und vegetarisch- vegan sollte allerdings kein Problem sein.
Sie würden dann einfach z.B. beim Brei einen extra Topf mit Hafermilch machen. Fein.

Ach ja, um 10 gibt es hier ein gemeinsames Frühstück nach Steiners Ernährungslehre:
An diesem Tag gab es Reis (Milchreis), an anderen Tagen Hafer, Hirse, Roggen, glaube ich… und einen Tag werden Brötchen selbst gebacken.

Auch sonst haben die Tage wohl Themen.
Ich war ja montags da, da wird gemalt, glaube ich- jedenfalls durften einige Kinder aquarellieren- fand ich aber ehrlich gesagt etwas dürftig gemacht.
Dienstags wird immer den ganzen Tag raus gegangen (an den anderen Tagen natürlich auch zeitweise!).
Von einem anderen Tag weiß ich noch, dass da immer Eurythmie ist.
Sonst hab ich da noch nicht so den Durchblick.
Vielleicht könnte ich da sogar einen eigenen Musikkurs irgendwann einbauen- wer weiß!

Jedenfalls: Rundum hatte ich auch hier ein gutes Gefühl!
Aufgrund der Nähe ist der KiGa wieder etwas mehr Favorit geworden.
Und auch, weil ich meine Ängste nicht bestätigt gefunden habe bisher.

Ich mag einfach diesen respektvollen Umgang auch gegenüber der Natur und den Materialien.
Beim Essen wird zwar auch Gott gedankt- aber vor dem Essen gibt es einen Tischspruch mit Dank an Mutter Erde.
Überhaupt spielen hier ja die Jahreskreis-Feste eine große Rolle (leider auch die christlichen).

Demnächst besuchen wir wieder den schönen Martini-Markt. Ich werde bestimmt berichten.
Den Laternen-Zug machen die immer intern.. und mit echten Kerzen! So schön, dass es das noch gibt- war bei uns früher auch noch so (im „normalen“ Kindergarten)!

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Fazit: Ich weiß es noch nicht!!

Höre mir gerne Eure Meinungen dazu an- vielleicht helfen die mir ja, bei der Entscheidung weiter zu kommen!

Samen-Rotation again? Oder zu spät?

So, wie sieht es denn eigentlich aus?
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mir wieder zu viel aufhalse und ihr auf Eure Rück-Pakete etwas warten müsst- wollt Ihr wieder eine Kreiselei/Rotation haben?
Oder besteht kein Interesse mehr?
Würde mir über ein paar Rückmeldungen freuen.
Wenn so mindestens 10 Leutchen mitmachen, organisiere ich das gerne wieder.
Höchstens 30.
Und diesmal ohne Fragebogen. Volles Überraschungs-Rückpaket. Risiko.
Das war mir letztes Mal einfach zu fummelig und hat zu lange gedauert.
Diesmal würde ich keine Vorgaben machen und die Samen dann einfach frei Schnauze irgendwie umverteilen.
Unkompliziert. Und dann mal gucken, ob das trotzdem genauso viel Spaß macht oder sogar noch mehr.
So. Meldet mal rück, bitte.

Ach, Blog, du!

Immer immer wieder überlege ich, ob ich das Blog nicht schließen soll, wenn ich nicht regelmäßig was poste.
Ist doch doof.
Aber dann schaffe ich es (so wie heute) nach ein paar Wochen mal wieder, meinen Feedreader zu durchstöbern und sehe, wie viele wundervolle und auch informative Blogs es gibt… und wie ich dieses Format doch liebe!
Habe mir selbst gerade mal 1-2 Wochen Facebook-Pause verordnet.
Mal gucken, was nun passiert.
In erster Linie möchte ich lieber mehr Zeit offline verbringen und mal gucken, ob ich dadurch das Chaos in der Single-mit-Kind-Wohnung etwas besser im Zaum halten kann…
Aber vielleicht springt ja auch mal wieder etwas Zeit fürs Blog ab.
An der Lust liegt es nicht.
Es liegt am Zeit-Management, das sich so gar nicht mit mir anfreunden mag.
Ich bin da so schlecht drin.
Überhaupt rennt die Zeit so irrsinnig mit Kleinkind. Unfassbar.
Schwuppsdiwupps- schon wieder ein Tag weg.
Ich bin immer froh, wenn ich EINE Sache am Tag geschafft habe (z.B. einkaufen).
Geht euch das auch so??

Laufrad

Uiii… das Kind wird groß und größer!

Nun (jetzt 2 Jahre und knapp 3 Monate) flitzt er schon mit dem Laufrad durch die Gegend (ein kleines Puky, das wir für 10 Euro von einer Bekannten bekommen haben).
Da konnte ich nicht anders und hab endlich, endlich mal wieder die Nähmaschine in Gang gebracht. Sooo ein gutes Gefühl! Ich will mehr!

Habe ihm ein süßes kleines „Körbchen“, eine Lenkertasche genäht.
Hab mich wie eh und je dumm angestellt und rumgeprokelt und ewig gebraucht für so ein simples Teil, das erfahrene Näherinnen in 5 Minuten zusammenflicken… aber egal. Bin froh und stolz und der kleine Mensch mag sie sehr.
Das Schnittmuster ist ein Freebook von lybstes.
Ich hab allerdings anstatt Druckknöpfen Klett eingenäht… was mich wieder einige Frickelei (die meiste sogar) gekostet hat… aber ging.

Mit den Helmen stelle ich mich übrigens genauso blöd an… habe jetzt schon zwei zu große angeschafft….
Das Menschlein trägt Hutgröße 52 ungefähr, ziemlich groß für sein Alter… da passen diese kleinen Babyhelme nicht mehr… aber die bis Größe 58 gedachten sind dann wieder zu bollerig.
Ich muss es noch finden.
Aktuell hat er einen, den ich auf Ebay KA gefunden habe… blau mit Delfinen drauf, wie sein Rad… was ich ganz wunderbar finde, denn ich liebe Delfine… und so konnte ich ihm ein bisschen was darüber erzählen und wir haben welche in Dokus angeschaut und heute sogar 2 Bücher aus der Bücherei ausgeliehen mit Delfinen.
Ich lerne selber noch was dazu… so wunderbar!

Ansonsten holt uns hier der Frühling ein- ich komme mit dem Garten nicht hinterher. Schaffe nicht alles, was ich will, wenn das Menschlein dabei ist, denn er hat auch immer viel zu tun, braucht Wasser, hat Fragen, will Asseln gucken (immer! und überall!) und und und… aber das wird schon. So gut es eben geht halt.
Bin trotzdem so irre froh um diesen süßen Garten.

Mensch, Mensch…

Über einen Monat hab ich schon wieder nichts hier verbloggt… und jetzt ruft der Garten und wir nutzen jede Minute, die geht um da draussen zu sein.
Es ist so wunderschön- auch wenn wir ja nur einen Handtuch-Garten hinter dem Haus haben, zu dem wir dann auch noch einmal ums Haus rum laufen müssen (oder durch den Keller).
Aber der Garten ist und bleibt Seelenbalsam. Es ist so wundervoll, raus zu können an die frische Luft und nicht zum Spielplatz laufen/fahren zu müssen… wir haben ja ein kleines Gartenhäuschen und eine improvisierte Sandkiste (gerade neu befüllt!) und ein kleines Beet.
Und auch diesen Sommer wird es wieder viele Töpfe geben.
Das Bohnen-Tipi steht auch noch und wird sicher wieder gut berankt…
Ich gucke mal, dass ich die Tage auch mal ein paar schöne Fotos hinbekomme.
Blog-Einträge ohne Bilder sind immer so trist.

Kleiner Gärtner

Ich bin auch noch unsicher, ob ich das Blog weiter führen will. Irgendwie verliert es denn Sinn, wenn ich alles „Tagebuchmässige“ bei Instagram eintrage (und dort sind ja im Prinzip auch die Fotos)… und interessante Links teile ich auf Facebook.

Ach Mensch. Aber ich kann mich nicht trennen. Ich bin doch schon so lange Bloggerin. Die vielen Blog-Wechsel haben mir gar nicht gut getan. Am liebsten würde ich einfach frech wieder auf die erste URL zurückkehren (die zahle ich immer noch, ich dumme Nuss!) und dort nochmal neu starten. Mach ich aber nicht, da lesen mir zu viele Menschen mit, denen ich gar nicht alles erzählen wollen würde.

Was sind Eure Hauptgründe zum Bloggen?
Warum reichen Euch nicht Insta und Facebook?

Ach, nochmal zum Garten:
Wir haben heute wirklich geackert, das Menschlein und ich! Er hat sich Erbsen ausgesät und ich noch Radieschen und Möhren.
Außerdem laaaauter Sommerblumen. Bin gespannt, was dieses Jahr wo wächst… das Menschlein hat auch ein paar Handvoll einfach irgendwo hingeschleppt… ich hab ihm ein paar Samen in die Hand gedrückt und gesagt, er soll sie einfach irgendwo aussäen. Hat er getan! Und war happy.

Wir beide. Total glückserfüllt.
Und müde macht der Garten. Glücklich müde. Der kleine Mensch ist sofort in einen tiefen Mittagsschlaf gefallen, als wir wieder im Haus waren. Herrlich.

Zöglinge